Die Ortsg'schicht von Baierbrunn

Inhalt

  1. Einleitung
  2. Baierbrunn ab 776
  3. Baierbrunn ab 1632
  4. Baierbrunn ab 1800
  5. Baierbrunn ab 1900
  6. Baierbrunn ab 1946
  7. Fortsetzung folgt

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I

Einleitung

zum Inhalt - Baierbrunn ab 776
 

Baierbrunn ist ein sagenumwobenes Dorf. In den Isarauen wandelt seit jeher ruhelos die Isarnixe. Und auch S´ Birgweiberl treibt ihr Unwesen zwischen Schäftlarn und Baierbrunn.

Doch auch viele uralte Funde belegen eine Existenz von Baierbrunn noch vor der ersten urkundlichen Erwähnung anno 776. 

Für den, der ein bisserl Interesse an den G´schichten um Baierbrunn hat, sind die folgenden Seiten bestimmt recht interessant. Es sind Auszüge aus der Gauchronik: "Ortsgeschichte von Baierbrunn".

 

1. JH

Im 1. Jahrhundert siedelten hier die Römer, die unter anderem schon die heutige B11 bauten. Am "Brunnen der Baiern" wuchs eine große Römersiedlung. Ausgrabungen belegen dies. Als Grabbeigaben wurden Haushaltsgeräte, Schmuck und Waffen gefunden. Römische Viereckschanzen sind heute noch erkennbar. Hinter´m Gasthof zur Post sind Reste eines Römerwalles. Südlich vom Dorf, im Wald, finden wir die "Römerbetter". Die berühmte Römerstraße überquert beim Georgenstein die Isar, An der Stelle der alten Kirche stand ein Turm zur Überwachung der Straße. Auf der Konradshöhe stand die Römerburg. Die Reste von zwei Ziehbrunnen aus dieser Zeit wurden 1968 zugeschüttet.

400 Jahre vergingen unter der Römerherrschaft. Einer kurzen Zeit der Kelten folgte die endgültige Zeit der Bajuwaren. Burg und Ortschaft waren völlig zerstört. Nur langsam wuchs das Dorf.

440 kam der erste Bischof, der Hl. Valentin, in diesen Landstrich. Er bekehrte die Bajuwaren zum Christentum. Unter ihm wurde an der Stelle des römischen Beobachtungsturmes ein Holzkircherl gebaut. Der Heilige ist im Peter-Vischer-Schrein zu Nürnberg beigesetzt.

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Text von Mane Stockinger