Unser Name "Georgenstoana" - Ja, wo kommt der denn her?

In der Festschrift zur 1200-Jahr-Feier schreibt Siegfried Sommer:

"Zur selben Zeit geschah es auch, dass der liebe Gott gerade einen riesigen Felsen in seiner Werkstatt hatte, aus dem er das Bildnis des lammfrommen und gottesfürchtigen Tassilo meißeln wollte.

Doch da läutete es plötzlich draußen an der Himmelstür, und der Schöpfer gab sein Werkzeug einem danebenstehenden Engel in die Hand und sagte zu ihm: 'Da, mach du einstweilen weiter'.

Da aber gerade ein Neuzugang an schönen windschlüpfrigen Seraphinen eintraf, passte der pflichtvergessene Cherubim nicht auf, der Stein entglitt ihm und sauste mit großer Wucht auf die Erde hinab. Bevor er unten aufschlug, streifte er im Vorüberfliegen auch noch einen Isarfischer, der am Strande von Baierbrunn nach Würmern suchte, und erschlug ihn.

Dieses geschah genau an jenem Tage, als viele Bajuwaren, die 'Girgl' oder 'Schorschi' hießen, ihren Namenstag feierten. Nämlich am 23. April, dem 'Georgi-Tag'. Darum heißt der Stein, der ebenso grundlos wie stramm mitten in der Isar steht und seitdem das Wahrzeichen von Baierbrunn ist, auch der 'Georgenstein'."

Der Georgenstoa in Baierbrunn

Der in unserem Vereinslogo enthaltene "Georgenstoa" ist unser Namensgeber.