Volkstrauertag in Baierbrunn

Bild größer Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem Ersten Advent begangen und erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

Aus der Erinnerung an das Leid der Opfer und ihrer Familien erwächst uns der Auftrag, dass wir uns nachhaltig für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Würde für alle und ein friedliches Zusammenleben mit allen einsetzen.

Veranstalter für die Gedenkfeierlichkeiten sind der Pfarrgemeinderat von St. Peter und Paul und die Gemeinde Baierbrunn.

Bild größer Weitere Beteiligte sind alle Baierbrunner Vereine, insbesondere der Krieger- und Soldatenverein, und die freiwillige Feuerwehr Baierbrunn.

Der Trachtenverein beteiligt sich traditionell mit Fahnenabordnung zu Ehren seiner im 2. Weltkrieg ums Leben gekommener Mitglieder. Getragen wird dabei Trauertracht mit einer langen schwarzen Stoffhose und einer schwarzen Krawatte. Auf Hutschmuck, z.B. Feder oder Blumen, wird verzichtet.

Bild größer Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche. Danach formiert sich der Zug von der Pfarrkirche zum Mahnmal an der alten Dorfkirche. Hier findet die Gedenkfeier statt mit Kranzniederlegung, Blasmusik und Ansprachen des Bürgermeisters und des Vorsitzenden des Krieger- und Soldatenvereins. Es werden die Bayernhymne und die Deutsche Nationalhymne gesungen.

Nach einem Kanonensalut der Gemeinde geht der Zug weiter ins Gasthaus zur Post, wo man die Feierlichkeiten bei einer zünftigen Brotzeit ausklingen lässt.

Fotos © Anita Bischoff